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Bild: Grüß Gott und herzlich Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach e.V.

Grüß Gott und herzlich Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach e.V.

Dem Verein für alle, denen unsere Heimat und dessen Geschichte am Herzen liegt. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns näher kennenlernen wollen und wünschen Ihnen viel Spaß mit den vielfältigen Informationen und Bildern auf unseren Seiten.

Dieter Hock, 1. Vorsitzender

 
Zusammenfassung der Jahresgaben ab 2000

Meldung vom 27.04.2021 | 0:00

Hallo alle miteinader.

Hier habe ich eine kleine Zusammenfassung der Jahresgaben ab dem Jahr 2000.

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Bild: Linde am Standbild des Heiligen Nepomuk

Linde am Standbild des Heiligen Nepomuk

Meldung vom 23.04.2021 | 0:00

Haibach Die 240 Jahre alte Linde am Standbild des Heiligen Nepomuk an der Staatsstraße kann gerettet werden. Nach der Auskunft des Biodiversitätsberaters David Horlemann von der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt ist die Linde wegen ihrer imposanten Erscheinung bereits seit 1938 unter Schutz gestellt, 1977 wurde sie als Naturdenkmal eingetragen. Zweck des Schutzes ist es, den Baum wegen seiner hervorragenden Schönheit und seiner geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung zu erhalten. Im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde hat eine Spezialfirma am Donnerstag die Äste eingekürzt und eine Kronensicherungen angebracht. Durch die gekürzten Äste ist der Baum nun weniger windanfällig und hat weniger Gewicht auf den Astansätzen. Mehrere Untersuchungen in den vergangenen Monaten hatten keine guten Ergebnisse gebracht: Die heißen Sommer der letzten beiden Jahre und ein Pilzbefall hatten der Linde zugesetzt. Horlemann: „Mit den aktuellen Maßnahmen kann die Linde noch einige Jahre überleben.“ Haibachs Bürgermeister Andreas Zenglein erklärte, warum die große Pflegemaßnahme beauftragt wurde: „Die Linde ist ein ortsprägendes Denkmal. Tausende von Passanten sind seit fast 240 Jahren an ihr vorbeigefahren. Kommt man aus Richtung Aschaffenburg, sieht man den Baum schon vom Ortseingang auf der ganzen Strecke. Ihn zu erhalten, ist nicht nur für unsere Gemeinde ein wichtiges Bestreben.“

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Frohe Ostern/Gewinner(in)

Meldung vom 02.04.2021 | 0:00

Auch wenn es in diesem Jahr dank Corona immer noch alles auf Sparflamme ist, so wünscht der HUG seinen Mitgliedern(innen) und Freunden(innen) ein schönes Osterfest und erholsamme Feiertage.

Außerdem möchte ich auf diesem Weg noch den Gewinnern(in) des letzten Rätsels gratulieren.
Diese waren:

Gerda Raggl, Gerd Künzinger und Willi Aulbach.

Herzlichen Glückwunsch!

Sobald es die Corona-Beschränkungen zulassen, werden die Ehrungen durchgeführt.


Euer Admin

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Jubileum

Meldung vom 07.03.2021 | 0:00

95 Jahre

Am 15.02.1926 nimmt die Kraftpostlinie von Aschaffenburg nach Grünmorsbach nimmt ihren Dienst auf.

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Lastschrifteinzug

Meldung vom 05.03.2021 | 0:00

Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2021

Ende März erfolgt der Einzug der Mitgliedsbeiträge über das SEPA-Basislastschriftverfahren. Die Mitgliedsbeiträge betragen für Einzelmitgliedschaften 15 €, für Familienmitgliedschaften 30 €. Sollten sich zwischenzeitlich Bankverbindungen geändert haben, bitten wir bis spätestens zum 26.3.2021 um schriftliche Mitteilung der neuen Bankverbindung.

Am besten per E-Mail unter:R.Albert@hugverein-haibach.de

Bei Rückfragen zum Beitragseinzug steht unser Kassier Roland Albert unter 06021/62192 gerne zur Verfügung.

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Info

Meldung vom 25.02.2021 | 0:00

Liebe Mitglieder und Freunde des Heimat und Geschichtsvereines,

Es ist an der Zeit das wir mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben und über die derzeitige, schwierige, Situation in Corona Zeiten informieren. Wie überall ruht auch unser Vereinsleben nun seit einem Jahr, zumindest was Veranstaltungen, Vorträge, Vereinsabende, Sitzungen etc., kurz alles öffentliche,betrifft. Einen Jahresplan, wie sonst üblich, können wir derzeit noch nicht erstellen.
Sobald hier halbwegs Planungssicherheit besteht werden wir dies nachholen.
Nichts desto trotz wird natürlich in „Heimarbeit“ an vielen Projekten gearbeitet.
Zu erwähnen sind dabei besonders unsere Buchprojekte .
Das bereits für 2020 geplante Buch über den Heimatdichter August Albert und sein Lebenswerk ist fertiggestellt und wird bei nächster Gelegenheit öffentlich präsentiert und dann zum Verkauf angeboten.
Weitere Bücher sind in Vorbereitung.
Allen Mitgliedern die fleißig im Hintergrund arbeiten sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
Für das Jahr 2021 und auch für 2022 gibt es viele Ideen und Vorhaben die wir gerne umsetzen würden. Dies betrifft das gesamte Spektrum des Vereines von Forschung, Veranstaltungen, Vorträgen, Dokumentationen bis zur Archivierung, Familienforschung und Ausflügen.
Viele Vorschläge die an uns herangetragen werden können wir aber nur umsetzen wenn sich Mitglieder oder auch interessierte Mitbürger bereit erklären an einem Thema mitzuarbeiten oder sich dessen an zu nehmen.
Wer Interesse hat zu helfen oder mit zu arbeiten kann sich gerne bei:

Vorstand Dieter Hock, Tel. 61965
oder bei unseren Vorstandsmitgliedern melden.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme, gerne auch per Mail,siehe Homepage.

Wie jeder Verein so sind auch wir bestrebt möglichst viele Mitglieder zu haben.
Zum einen um das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, zum anderen aber auch , als kultureller Verein, als fördernde Mitglieder die mit Ihrem Beitrag das Umsetzen unserer Projekte ermöglichen. Deshalb würden wir uns sehr freuen wenn Sie mit Ihrer Mitgliedschaft und Ihrem Beitrag die Arbeit des Heimat und Geschichtsverein dauerhaft unterstützen würden.
Der Beitrag beträgt als Einzelmitgliedschaft 15 € und als Familienmitgliedschaft 30 €/Jahr. Aufnahmeanträge können auf unserer Homepage im Internet heruntergeladen werden, bzw. sind bei den Mitgliedern des HGV erhältlich.
In diesem Sinne freuen Freuen wir uns auf eine baldige Normalisierung unseres Vereinslebens.

Euer Vorstand

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Neues Jahr

Meldung vom 02.01.2021 | 0:00

Allen Mitglieder und Freunde des Heimat- und Geschichtsvereins, eine frohes, erfolgreiches aber vor allem ein gesundes neues Jahr 2021!

Bleibt gesund!

Euer HUG

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Geschichtliches über die Windlücke

Meldung vom 04.12.2020 | 0:00

Vor 200 Jahren:

Grenze Grünmorsbach – Gailbach – Dörrmorsbach


Bildstock Windlücke: Denkmale sind spannend!

Das Gebiet an der „Windlücke“ war lange Zeit umstritten. Dazu gibt es eine Aufzeichnung des ehemaligen Bürgermeisters Ludwig Arnold (1892 bis 1974) „Beiträge zur Geschichte des Dorfes Grünmorsbach“ aus dem Jahr 1969, in der er vom Geländestreit zwischen Grünmorsbach und Gailbach berichtet. Der Streit begann 1784 und endete 1820. In diesem Jahr wurden erst die Gemarkungssteine gesetzt.


Arnold schreibt:

„Im Jahr 1777 fand eine Vermessung der Grenzen zwischen den Gemarkungen Haibach und Grünmorsbach statt. Die Grenzen gegen Gailbach und Dörrmorsbach konnten nicht vermessen werden, da verschiedene Bürger aus Gailbach und Dörrmorsbach Grundstücke in der Größe von 43 Morgen für sich beanspruchten, da sie dieselben ja auch gerodet hatten, Grünmorsbach aber in seine Gemarkung einverleiben wollte.

Nach 36jährigem Streit, nach mehrmaligem Hinzuziehen des Gerichts sowie der Feldgeschworenen von Aschaffenburg und Schweinheim mußte Grünmorsbach diese 43 Morgen an die Kläger abgeben. Die Gesamtfläche der Gemeindegemarkung betrug jetzt 540 Morgen 541 Dezimalen. Ein Morgen hatte 3407 qm, das sind zusammen 184 ha. Das entspricht der heutigen Gemarkungsgröße. Diese hat sich also nicht verändert.“


Und weiter schreibt Arnold:

„1819/1820: Die Grenze zwischen Dörrmorsbach, Gailbach und Grünmorsbach wurde vermessen und abgemarkt. Sie wurde mit der Aschaffenburger zwölfschuhigen Ruthe*, Duodezimalmaß** gemessen. Das Grenzvermessungsregister ist vom Forstgeometer Sator aufgestellt und von den Gemeindevertretern und den Vierrichtern unterschrieben. Die Grenzsteine sind noch gut erhalten. Sie tragen die beiden Gemeindenamen, auf der einen Seite GB und auf der anderen Seite GMB sowie die Jahreszahl 1820.“

*Der Aschaffenburger Fuß oder Schuh war 290,50 mm lang

**Das Duodezimalmaß bezieht sich auf das Zwölfersystem: Einteilung der Rute in 12 Fuß, der Fuß in 12 Zoll, der Zoll in 12 Linien.


Text: Robert Fuchs

Quelle: hugverein-haibach.de

 
Bild: Der Bildstock „Windlücke“ ist wieder da

Der Bildstock „Windlücke“ ist wieder da

Meldung vom 04.12.2020 | 0:00

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten ist der Bildstock an der Windlücke wieder an seinem angestammten Platz. Im Zuge der Straßenneubauten wurde er in den letzten Jahren mehrfach versetzt. Jetzt steht er neben der Einmündung des Weges vom Grünmorsbach Sportplatz (Hasenbergstraße) in die Ortsverbindungsstraße. Geblieben ist wie bisher sein Standort auf Gailbacher Gemarkung (etwa 1,5 Meter vor der Gemarkungsgrenze zu Grünmorsbach). Deshalb ist er auch in der Denkmalliste der Stadt Aschaffenburg, im Bereich der Gemarkung Gailbach geführt.

Über den Anlass und das Jahr der Errichtung sowie den Stifter ist nichts bekannt. Der Überlieferung nach haben ihn die Arbeiter des Steinbruchs im Kaiselsberg erstellt.

Eine Sage erzählt:

http://hugverein-haibach.info/Rund-um-Haibach/Sagen/Das-Bildstoeckchen/

Eines Tages ging der Schuster Fischer von Dörrmorsbach nachts nach Hause. Als er sich der Kreuzung näherte, sah er eine weiße Gestalt. Die kam auf ihn zu, sprang ihm auf den Rücken und peinigte ihn so lange bis er versprach, ein neues Bildstöckchen zu errichten. Sein Versprechen hat er dann auch gehalten.



Der Vierkant-Bildstock ist aus einem gelblichen Sandstein (so wie er im Raum Eichenberg vorkommt) gefertigt. Besonders interessant ist die Anordnung der Nischen. Während bei den meisten Bildstöcken nur eine Nische an der Vorderseite vorhanden ist, sind hier Vertiefungen an drei Seiten. In den jeweiligen Giebeldreiecken ist eine Rosette erhaben herausgearbeitet. Die Inschrift „Maria hilf“ passt sich mit ihrer deutschen Schriftart dem schmalen Stein an. Der Sockel wurde von Steinmetz- und Bildhauermeister Harald Rosenberger (Mömbris/Haibach) im Jahr 2020 neu erstellt. Damit der Unterschied zum Originalbildstock deutlich wird, ist die Inschrift „Renoviert AD (Anno Domini) 2020“ in einer anderen Schriftart gehalten.

Aufgestellt wurde der Bldstock ernuet im März 2021.



Ein Bild vor 1972 zeigt den Bildstock am Wald-/Feldweg von Dörrmorsbach nach Haibach am Südhang des Kaiselsberges. Die Nischen zeigten nach Osten, Westen und Norden, die mittlere Nische zum Weg hin. Als der Bildstock beim Bau der Ortsverbindungsstraße 1980 versetzt wurde, drehte man die mittlere Nische zur neuen Straße hin nach Süden. In dieser Richtung ist er nun wieder aufgestellt worden, wenn auch wieder um ein paar Meter versetzt.



In der Denkmalliste der Stadt Aschaffenburg ist der Bildstock unter der Nummer D-6-71-124-8 geführt mit der Ortsangabe „Kaiselsberg“ mit dem Zusatz „im Haberfeld, an der Blumenstraße“. Auch Joachim Schmidt hat in seinem Buch „Bildstöcke, Feldkreuze, Flurdenkmale im Landkreis Aschaffenburg“ 1988, Seite 206 diesen Bildstock fälschlicherweise der Gemarkung Dörrmorsbach an der Blumenstraße im Haberfeld zugeordnet.

Diese Ortsangabe ist nicht richtig. Sie betrifft den Bildstock in der Blumenstraße vor Hausnummer 11.

Wenn man unter der Internetseite https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/ nachschaut, ist der Windlücke-Bildstock an seinem ursprünglichen Ort eingezeichnet (lila Quadrat). Eine Änderung ist bereits angeregt.

Text: Robert Fuchs
Foto: Gemeinde Haibach

Quelle: hugverein-haibach.de

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