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Bild: Vorwort

Vorwort

"Eine Sage als Grundform der Literatur ist ursprünglich mündlich überliefert.
Sie knüpft an historische Begebenheiten oder bestimmte Örtlichkeiten an."
So steht es im Lexikon.


Das Bildstöckchen

An dem Kreuzweg zwischen Grünmorsbach, Dörrmorsbach und Gailbach stand ein Bildstöckchen, das schon ganz verfallen und verfault war. Eines Tages ging der Schuster Fischer von Dörrmorsbach nachts nach Hause. Als er sich der Kreuzung näherte, sah er eine weiße Gestalt. Die kam auf ihn zu, sprang ihm auf den Rücken und peinigte ihn so lange bis er versprach, ein neues Bildstöckchen zu errichten. Sein Versprechen hat er dann auch gehalten.


Das Muhkalb

Jede Elterngeneration hat ihre besonderen Mittel, um die Kinder abends nach Hause zu bringen. In früherer Zeit war es die Warnung vor dem »Muhkalb«, das trödelnde Kinder zu schnellem Heimweg veranlassen sollte.


Der Bildstock am Stornackerkopf

Zu Zeiten der Napoleonischen Kriege musste Bayern rund dreißigtausend Mann für den unglücklichen Russlandfeldzug 1812 stellen.


Der Sarg am Krebsloch

Ein Haibacher Schreiner, der auch die Särge für Winzenhohl anfertigen musste, machte aus dem jeweiligen Liefertermin stets einen Festtag für sich selbst, an dem er dann dem Alkohol kräftig zusprach.


Der Dreifaltigkeitssonntag

Der Dreifaltigkeitssonntag wurde in früherer Zeit viel strenger gehalten und gefeiert als heute, und wenn eine Familie da eine Ausnahme machte, konnte wohl folgendes geschehen:


Der Schatzgräber auf dem Lufthof

Auf der Gemarkung von Winzenhohl, wo sie an die Gemarkung von Haibach und Straßbessenbach stößt, lag von alters her ein stattlicher Hof.


Der Schäfer vom Findberg

Auf dem Findberg zwischen Haibach und Gailbach stand einst eine Burg, darinnen zwei adelige Töchter wohnten, denen Vater und Mutter gestorben waren; auch andere Verwandte hatten die Waisen nicht mehr.


Der eiserne Ring mit dem Kessel

Ein unbekannter Sagensammler traf einst bei einem Streifzug durch die Haibacher Schweiz einen Mann, der lange Jahre Bürgermeister von Haibach gewesen war und der ihm die folgende Geschichte über die »Ketzelburg« und wie der Name entstanden sein könnte erzählte:


Der feurige Mann

So wie das bereits beschriebene Muhkalb trieb sich in der Haibacher Schweiz auch einmal ein feuriger Mann herum.

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