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Der Bildstock am Stornackerkopf

Zu Zeiten der Napoleonischen Kriege musste Bayern rund dreißigtausend Mann für den unglücklichen Russlandfeldzug 1812 stellen.

Auch aus dem Dorfe Haibach war ein Mann dabei, der sich auf dem Rückzug bis in die Heimat durchschlagen konnte. Die Soldaten, die sich damals retten konnten, brachten eine Menge Geld zurück, das teils aus guter Löhnung, teils aus dem Hab und Gut vieler erfrorener Kameraden stammte.

Der Heimkehrer war bereits am Stornackerkopf angelangt, als er überfallen und von Räubern niedergeschlagen und beraubt wurde. Die Mutter konnte ihren sehnlichst erwarteten Sohn nicht mehr in die Arme schließen, sie hatte ihn nicht im Felde verloren, sondern kurz vor Erreichung der Heimat.

Der Bildstock, seinerzeit zur Erinnerung an diese Bluttat errichtet, steht noch heute, wenn er auch immer wieder erneuert wurde.

Bild:

Dieser Gedenkstein erinnert an die Heimkehr eines Haibacher Mannes von den napoleonischen Kriegen und den Mord am Stornackerkopf

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