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Bergmann-Franken

Heute begeben wir uns auf die Spuren des Malers Alois Bergmann–Franken, geb. 27.03.1897 in Glattbach, gest. 16.03.1965, ebenda. Lithographen Ausbildung in der Aschaffenburger Buntpapierfabrik. 1916-1918 Kartograph und Pressezeichner bei der Stabsbildabteilung in Frankreich, 1919-1921 Kunstgewerbeschule in Mainz, 1921 Studium an der Akademie der Bildenden Künste bei Carl Becker-Gundahl und Franz Klemmer. Ab 1927 Studium Aufenthalte in Paris, Italien und auf dem Balkan. 1942-1943 Maler und Zeichner beim Reichsarbeitsdienst in der Rhön. Mitglied der „Künstlervereinigung Spessart“. Werke: Zahlreiche Glasgemälde, Sgraffiti (Dekorationstechnik zur Bearbeitung von Wandflächen) und Mosaiken in Kirchen, Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen und privaten Gebäuden in Unterfranken, vor allem in Aschaffenburg und Umgebung. Quelle: Dr. Leonhard Tomczyk: „Bildende Kunst im Spessart“. In Haibach findet man Werke des Malers am Gasthaus Först, in der Dorfkapelle, in der Freiheitstraße, im Rathaus und im Bistro-Café „Die Eisdiele“ an der Würzburger Straße. Hier jedoch verdeckt durch eine Wandverkleidung.

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Diese wunderschöne Mosaikarbeit befindet sich an der Fassade des Gasthauses „Zum Hirschen“. Sie wurde vermutlich von dem ehem. Besitzer, Thomas Först, nach einem Plan des Malers angefertigt. Thomas Först war Fliesenleger und daher auch in der Lage eine solch diffizile Arbeit unter Anleitung anzufertigen.

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An der Fassade eines Wohnhauses in der Freiheitstraße befindet sich diese sehr schöne Mosaikarbeit.

Lothar Röser
Heimat- und Geschichtsverein
Haibach.Grünmorsbach.Dörrmorsbach

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